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Das jfk ist ein Restaurant auf dem Gelände des
alten Schlachthofes, den heutigen
Schanzen Höfen im
Schanzenviertel. Es liegt im Souterrain der
Bullerei.
Der Name hat nichts mit John F. Kennedy zu tun, er
leitet sich von den Namen der Betreiber Jule-Fee Poll und
Kevin Bürmann ab.

Der Eingang des jfk ist recht unscheinbar, man kan aber auch den
Haupteingang der Bullerei benutzen.
Das Restaurant
| Name | jfk |
| Straße | Lagerstraße 34b |
| Ort | 20357 Hamburg |
| Telefon | 040 - 334421135 |
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| Webseite | www.jfk.restaurant |
| jfk |
Das Menü
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Das 5 Gänge Barbacoa Omakase Menü kostet 94,00 €, ich habe es um den Signature Dish Hühnerhalswurst erweitert.
Entenbratwurst und Tomatenessenz
Als Amuse Gueule gab es eine Enten Bratwurst mit Senf und einem Gurken Relish. Die Enten Bratwurst hatte ein zartes grobes Brät und ein feines Aroma (Klasse). Sehr lecker.
Dazu gab es eine leicht kühle, leicht säuerliche Tomaten Essenz mit feinem Aroma. Sehr lecker.
Makrele mit Wildkräutersalat und Nori
Die gegrillte Makrele hatte eine krosse Haut und ein feines Aroma, an den dünnen Enden war sie aber etwas trocken. Gedacht war das Gericht als eine Art Taco oder Sushi Bausatz mit einem Wildkräuter Salat und Noriblättern. Sehr lecker.
Der Wildkräuter Salat mit einem Holunderblüten Dressing hatte ein feines Aroma. Sehr lecker.
Die Noriblätter waren nicht zäh.
Hühnerhalswurst
Die Hühnerhals Bratwurst hatte ein grobes Brät (aus Brust und Keule) und ein pikantes feines Aroma, gewürzt war sie mit 7 Kräutern und einer fermentierten Chili Paste (Gochujang ?). Dazu gab es einen aromatischen Geflügel Jus. Sehr lecker.
Pizza mit Mascarpone und Kräuterseitlingen
Zeitgleich zur Hühnerhalswurst wurde eine Pizza gereicht, sie gehört wahrscheinlich zu diesem Zusatzgang. Die Pizza bestand aus einem Naan Brot Teig, belegt war sie mit einer Mascarpone Creme, schön aromatischen Kräuterseitlingen und Rucola. Sehr lecker.
Dry aged Stör
Der dry aged Stör hatte ein feines Aroma und eine zarte Textur mit angenehmem Biss. Mariniert wurde er mit einem Gemisch aus Aprikose, Chilis und Limette. Dazu gab es eine Mandel Beurre blanc mit leicht nussigen Noten und etwas Kapuzinerkresse. Sehr lecker.
Kakigori
Zur Erfrischung gab es Kakigori (eine Art japanisches Granita) aus rotem Shiso, Sake und Kirsche. Das Kakigori wurde frisch geschabt, das jfk verfügt über eine eigene handbetriebene Kakigori Maschine (Swan SI-7 ?). Sehr lecker.
Melonen Tatar mit Thunfisch
Der Thunfisch Bauch hatte einen zarten Schmelz und ein feines Aroma, angerichtet war er auf einer Art Tatar aus Cantaloupe Melone und gesalzener bzw. eingelegter Wassermelone (Schale). Dazu gab es etwas "Stroh" und Kaffeeöl. Gerade noch sehr lecker.
Beef Brisket und Wagyu
Das Beef Brisket (rechts) hatte eine
leichte Krusten vom Grillen, es war zart aber auch etwas
trocken, gerade noch sehr lecker.
Das Wagyu
(Marmorierung A5) wurde
Medium
Rare
gegrillt, es war zart, saftig und hatte ein feines Aroma,
sehr lecker.
Die Kirschtomaten wurden mit
Limette und
Balsamico lackiert, sie waren schön aromatisch.
Sehr lecker, Klasse.
Dazu gab es einen Krautsalat mit Joghurt Senf Dressing, sehr lecker.
Eis am Stil
Als Dessert gab es ein Eis am Stiel aus einem Mandarinen Sorbet mit einer Hülle aus weißer Schokolade und Pinienkernen. Das Sorbet war schön klassiscxh mit feinen Eiskristallen, es hätte aber etwas aromatischer sein können. Die Pinienkernen waren aromatisch und dominierten etwas den Geschmack des Desserts. Sehr lecker.
Die Wasserpauschale kostet 4,50 €, ein fairer Preis.
Der Service war freundlich und zuvorkommend, das jfk bietet eine gute bis sehr gute Qualität.
Der Besuch des jfk hinterlies bei mir einen zwiespältigen Eindruck, das Menü konnte durchaus überzeugen, das Ambiente leider nicht. Das Motto des jfk „Fuck off, Fine Dining!“ würde ich gerne in „Fuck off, Beleuchtung!“ umbenennen. Es ist an den Tischen sehr dunkel, das ist aber nicht das Schlimmste. Die Spots an der Decke haben einen starken Gelbstich der keine Farben mehr richtig darstellen kann, anders ausgedrückt, der Farbwiedergabeindex ist gruselig schlecht. Dunkelheit läßt sich noch durch eine längere Belichtungszeit kompensieren, fehlende Farbinformationen lassen sich nicht ergänzen.
Zur Verdeutlichung ein extremes Beispiel mit einer Natriumdampf-Niederdrucklampe mit monochromatischem Licht.

Oben Tageslicht, unten die Natriumdampflampe, es sind keine Farben mehr zu erkennen.
So extrem ist es im jfk natürlich nicht, von gutem Essen mache ich gerne gute Fotos, das ist hier aber leider nicht möglich. Und ich möchte von schön angerichteten Speisen im Restaurant auch Details erkennen können.
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