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Rolin

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Das Rolin ist das Gourmetrestaurant des Hotel Cap Polonio in Pinneberg. Benannt wurde es nach dem Kapitän Ernst Rolin der Cap Polonio.


Ein Teil der Einrichtung und die Wandvertäfelung stamen aus der 1935 abgewrackten Cap Polonio.

Das Restaurant

Name Rolin
Straße Fahltskamp 48
Ort 25421 Pinneberg
Telefon 04101 - 533-0
Fax 04101 - 533-190
Email info[at]cap-polonio.de
Webseite www.cap-polonio.de

Das Menü

  • Marinierter Ziegenfeta mit Kürbis, Kichererbsen und Granatapfel
  • Mild gesalzener Kabeljau mit Nußbutter, roh mariniertem Kohlrabi und Trüffel
  • Filet vom Weißen Heilbutt mit Maronencrème, gepfeffertem Altländer Apfel und Sellerie
  • Geschmorte Ochsenbäckchen “Bourguignon“ mit Schalotten, Möhrchen, Speck und Buchenpilzen, Kartoffel-Schnittlauchpüree
  • Leichtes Limonen Joghurtmousse mit Kompott von Gewürzorangen und Mandelkrokant

Das 5 Gänge Menü kostet 69,00 €.

Vor dem Essen wurde etwas Baguette und Butter gereicht, sehr lecker.

Marinierter Ziegenfeta mit Kürbis, Kichererbsen und Granatapfel

Der Ziegenfrischkäse war zart und hatte ein feines Aroma. Dazu gab es Hokkaido Kürbis in verschiedenen Texturen (als Püree, als geschmorte Stücke mit Schale, als sauer eingelegte kleine Würfel und als knackige dünne Streifen), ein mit Kürbiskernöl aromatisierten Schaumbiskuit, Kürbiskerne, Kichererbsen und Granatapfelkerne. Ein schönes Spiel von Aromen und Texturen, Sehr lecker, Klasse.

Mild gesalzener Kabeljau mit Nußbutter, roh mariniertem Kohlrabi und Trüffel

Der Kabeljau war roh als Carpaccio auf dem Teller angerichtet. Dazu gab es eine Nussbutter mit kräftigem Aroma das schon etwas in Richtung Umami (Sojasauce ?) ging, sehr dünne und knackige Kohlrabischeiben und etwas Trüffel. Das Trüffelaroma war fein und nicht zu dominant, der gehobelte Trüffel war aber sehr trocken. Eine interessanten Kombination, alles passte gut zusammen auch wenn der Kabeljau geschmacklich kaum zur Geltung kam. Sehr lecker.

Filet vom Weißen Heilbutt mit Maronencrème, gepfeffertem Altländer Apfel und Sellerie

Der weiße Heilbutt war zart und saftig, dazu gab es eine Maronencreme, ein süßlich pikantes Apfel-Kompott, einen Salat aus dünnen Apfelstreifen und Staudensellerie mit feiner Zitrusnote. Ein Gericht mit schön harmonischem Geschmacksbild, sehr lecker.

Geschmorte Ochsenbäckchen “Bourguignon“ mit Schalotten, Möhrchen, Speck und Buchenpilzen, Kartoffel-Schnittlauchpüree

Die geschmorte Ochsenbacke "Bourguignon" war perfekt gegart, zart und aromatisch. Dazu gab es leicht knackige Schalotten, krossen durchwachsenen Speck, Karotten und Buchenpilze. Die Karotten waren in dünne Streifen geschnitten und zart mit fein süßlichem Aroma, sie waren etwas "dehydriert". Die Buchenpilze waren kalt und roh und wirkten eher wie ein Fremdkörper auf dem Teller. Sehr lecker.

Das Kartoffelpüree mit Schnittlauch wurde separat gereicht, es hatte eine angenehm cremige Konsistenz und ein feines Aroma. Sehr lecker.

Zusätzliche aromatische Sauce wurde separat gereicht,sehr lecker.

Leichtes Limonen Joghurtmousse mit Kompott von Gewürzorangen und Mandelkrokant

Als Dessert gab es ein Limonen Joghurt Mousse mit einem gewürzten Orangen Kompott und etwas Mandel-Krokant. Das Joghurt-Mousse hatte ein feines Limonenaroma, das Kompott enthielt reichlich Orangenfilets und war zum Glück nur dezent gewürzt. Das Mandel-Krokant hätte etwas aromatischer sein können.
Aufgrund der Anrichtweise in einem Glas wirkte das Dessert etwas eindimensional. Auf einem Teller angerichtet, z.B. mit etwas Sorbet, wäre es besser gewesen. Gerade noch sehr lecker.

Zum Essen hatte ich eine Flasche Gerolsteiner Sprudel (0,75 l für 7,10 €).

Der Service war freundlicht und zuvorkommend. Das Rolin bietet eine sehr gute Küche, weit entfernt von profaner Hotelgastronomie. Chef de Cuisine ist Marc Ostermann.

Das Rolin belegt zur Zeit in Schleswig-Holstein Platz 18 (Restaurant Ranglisten).


Zum Schluß hatte ich noch Gelegenheit mir einige Räume anzusehen.


Das Modell der Cap Polonio.


Das Kapitänszimmer.


Der Festsaal.


Der Festsaal.


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